Donnerstag, 10. Mai 2012

Die Geschichte der Kosmetik Teil 2

Das alte Griechenland schuf die Grundlagen der abendländischen Kultur in der Zeit etwa um 1500 – 150 v. Chr. Das Maß aller Dinge war der Mensch. Dieser strebte nach Harmonie und Gesundheit von Körper und Geist. Im Zeichen dieses Strebens standen Kleidung und Frisur, Körperpflege und Kosmetik.

Durch intensive Handelsbeziehungen mit Ägypten gelangten viele Kosmetikrezepturen nach Griechenland. Die Griechen benutzen sie bei Ihrer Körperpflege, zu medizinischen Zwecken und auch als Hilfsmittel bei sexuellen Praktiken. Ebenso von den Persern erhielten die Griechen Anregungen, besonders was die Herstellung von Parfüm angeht.

Lebensideal der Griechen war die „Harmonie des gesunden Körpers und des Geistes“. Hippokrates, als Begründer der klassischen Medizin, maß auch der Kosmetik großen Stellenwert bei. Wasser wurde für Massagen, Bäder und Gymnastik verwendet, auch Gesichtspackungen mit Eselsmilch und Brotkrumen waren bekannt und beliebt.

Dichter und Gelehrte trugen zu dieser Zeit langes Kopf- und Barthaar. Sportler und Soldaten sah man in kurzem, gelocktem Haar. Die Frauen trugen während der archaischen Zeit (1500 – 500 v. Chr.) lange offene, gewellte Haare mit Stirnreif oder von einer Spange gehalten. Die klassische Zeit (ab 500 v. Chr.) betonte den Hinterkopf, Knotenfrisuren mit Mittelscheitel. Das Haar wurde mit Bändern und Netzen gehalten. In dieser Zeit waren auch „Blondierungsversuche“ zu sehen und die Griechen liebten lebhafte Farben wie Gelb, Purpur, Weiß und Gold.

Die Körperpflege umfasste Bäder, Massagen mit duftenden Ölen, Gymnastik, reichlich Schlaf und Diät. Es war Mode das Gesicht schneeweiß mit Bleiweißschminke (giftig) zu schminken und dazu die Lippen in Menningrot zu betonen. Es herrschte eine große Vorliebe für Düfte, die aus Naturessenzen gewonnen wurden. Die neuen Produkte waren bei den Griechen so beliebt, dass Händler bald blühende Geschäfte mit dem Verkauf von Schminke, Badesalzen, parfümierten Salben und Salbölen machen konnten.

 

Fortsetzung folgt.......


Quellen: Internet: www.helles-koepfchen.de, www.gesundheit.de, www.kosmetik-ausbildungen.de