Donnerstag, 03. Februar 2011

Allgemeine Definition von Chemie und unserer Chemie

Grundsätzlich lässt sich die Chemie in drei klassische Hauptgebiete aufteilen:
Die organische Chemie - Oleochemie. Hierunter versteht man die industrielle Verwendung von Fetten und Ölen. Der Ursprung kommt vom Tier oder der Pflanze. Die anorganische Chemie - Silikon- und Petrochemie. Die physikalische Chemie - hierbei handelt es sich um einen Grenzbereich zwischen Physik und Chemie, z.B. wann findet eine Reaktion statt?

    Die organische Chemie ist ein Teilgebiet der Chemie. Sie beschäftigt sich mit der Herstellung, dem Aufbau und den Eigenschaften der Verbindungen des Kohlenstoffes.

    Die Firma Frankenchemie vertreibt Rohstoffe der Oleochemie, der Petrochemie und der Silikonchemie. Hier ist allerdings festzuhalten, dass Rohstoffe aus dem Bereich Petrochemie nicht für Naturkosmetik geeignet sind ebenso wenig wie die Silikone. Die Silikonchemie findet ihre Anwendung hauptsächlich im Home-Care-Bereich aber auch im Bereich Personal-Care (Emulgatoren, Öle, Wachse und Konditionierer).

    Die Oleochemie stellt einen geschlossenen Rohstoffkreislauf dar. Nach der Nutzung der Produkte gehen die Fette in der Umwelt wieder zu Kohlendioxid und Wasser über. Dabei wird der Atmosphäre soviel Kohlenstoff zugeführt wie die Pflanze vorher zum Bilden von Fettsäuren und Glycerin aus der Luft genommen hat. In der Oleochemie werden Fette in Ihre Bestandteile aufgetrennt und zu Fettalkoholen, -alkoholsulfaten, -säurederivaten uvm. weiterverarbeitet.

    Zahlen und Fakten:

    In der deutschen Industrie werden jährlich rund 1,45 Mio. Tonnen pflanzliche Öle und tierische Fette hergestellt. Für die Herstellung von Tensiden werden 430.000 Tonnen Öle eingesetzt, hauptsächlich Palmkern- und Kokosöl. Etwa 10 % der Tenside werden in der BRD aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Die Jahresproduktion bei biobasierten Schmierstoffen beträgt rund 47.000 Tonnen, dies entspricht einem Marktanteil von 4,1%, hier sind auch die biologischen Vorteile zu erwähnen (Abbaubarkeit, Umwelt etc.).

    Bei der Petrochemie beträgt die Kapazität in der BRD ca. 26,3 Mio. Tonnen. Der Umsatz der Petrochemie betrug in Deutschland im Jahre 2007 ca. 66 Mrd. Euro.

    Fazit: Die Chemie und deren Teilbereiche stellen einen gewaltigen Wirtschaftsfaktor dar, sowohl in der BRD als auch weltweit.